Maria Schüritz

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Lieder aus dem Kopfkino
Maria Schüritz

War am 10.6.2018 bei uns.

Eigensinnig-poetische Lieder über charmante Grübeleien und verquere Begegnungen. Bei Maria Schüritz geben sich Christian Morgenstern, Joan Miró und Zeitungsfundstücke die Klinke in die Hand, denn am liebsten lässt sie sich für ihre soulinspirierten Songs von abstrakten Kunstwerken inspirieren. Das Kopfkino entführt in die Welt menschlicher Merkwürdigkeiten: Gedichtlieder über Scheren, die sich der Schnipselherstellung verweigern, Frühlingsanfänge in Leipziger Parks, mediterrane Traumbilder oder verunglückte Avancen am Lagerfeuer. Soulinspiriert, am liebsten ganz pur zur Gitarre, ab und an mithilfe von geloopten Chören oder Rhythmen ausgeschmückt.

“Auf jeden Fall sind ihre ‘Lieder aus dem Kopfkino’ wunderbare Ohren-, Herz- und Hirnerfreuer, angenehm komplex und dabei nicht anstrengend.”
(BLITZ Leipzig, 05/17)

“Sauber, tadellos. Vom Intro ‘Wir suchen den Mond’ bis zum finalen ‘Zu Besuch’. Die unmerklich blühenden Texte, der Gesang, die Kompositionen und Arrangements erinnern an selbige von Burt Bacharach/Hal David sowie deren meist erste Interpretin Dionne Warwick.”
(Jochen Arlt, Juror “Preis der deutschen Schallplattenkritik”, 12/17)

“All das verbindet sie mühelos in ihren deutschsprachigen Liedern, die eigentlich Chansons sind und denen von z.B. Manfred Krug oder Ulla Meinecke ebenbürtig, bloß jünger.”
(BLITZ Thüringen, 05/17)

“…in sinnlichen, raffinierten und sehr persönlichen Texten. (…) singt Schüritz mit ihrer charmant dunkelvollen Stimme (…) Freilich ist Schüritz viel zu sehr Musikerin, als dass ihre Konzentration auf die Texte auf Kosten der Melodien ginge.  (…) Wie die Teile eines Puzzles bilden sie vielmehr in Anmutung und Dramaturgie ein Album alter Schule, das aus richtigen Lautsprechern von vorne bis hinten gehört werden will. Gern auch in Endlosschleife.”
(Mathias Wöbking, LVZ, 11.5.2017)